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Systemische interkulturelle Kompetenz, Methoden, Modelle und Resilienzförderung

16 September - 10:00 bis 17 September - 16:30

Euro100 – Euro250

Systemische interkulturelle Kompetenz  –  Methoden und Modelle – Resilienzförderung

„Interkulturelle Kompetenz ist die Fähigkeit, mit Individuen und Gruppen anderer Kulturen erfolgreich und angemessen umzugehen.Hier ist eine Person Interkulturell kompetent, wenn sie/er bei der Zusammenarbeit mit Menschen aus anderen Kulturen deren Konzepte der Wahrnehmung, des Denkens, des Fühlens und Handelns erfassen und begreifen kann“ (vgl. Bulgay, 2022)

Interkulturelle systemische Kompetenz für Helfer und Betroffene  ist eine Fortbildung, in dem Methoden und Modelle zur Verbesserung der Kommunikation und zur Resilienzförderung angeboten werden.

Das Seminar vermittelt interkulturelle systemische Kompetenzen zur Arbeit mit Familien, Kindern und Jugendlichen, sowie jungen Erwachsenen mit Fluchterfahrungen zur Resilienzförderung und zur Integration.

  • Interkulturelle Kompetenz und Verständnis von Kultur
  • Fremdverstehen – Fremdwahrnehmen – oder Missverstehen
  • Stereotypen und Vorurteile
  • Selbstwahrnehmung und Reflexion
  • Resilienzförderung
  • Umgang mit traumatischen Erfahrungen
  • Förderung und Entwicklung zur Integration


Das Fremde annehmen und akzeptieren lernen:

Interkulturelle Kompetenz beruht auf Gemeinsamkeit und Unterschiedlichkeiten, auf Regeln und Gewohnheiten, Fremdverstehen und Fremdwahrnehmen oder Missverstehen. Dieses setzt voraus, dass man lernt,die eigene kulturelle Prägung und Gebundenheit angemessen zu reflektieren. Um Resilienz zu fördern, gibt es schwierige Erfahrungen zu verstehen und so besser mit traumatischen Erfahrungen umgehen können.

Dabei begünstigt eine grundsätzlich positive Haltung gegenüber interkultureller Bedingungen diesen Lernprozess. Wie ein Brückenbauer gilt es für die Beteiligten kulturelle Gegensätze zu überwinden.

1. Tag:

  • Umgang mit interkultureller Identität
  • Stereotype und Vorurteile
  • Werte und Kommunikationsquadrat (Schulz v. Thun)
  • Kommunikationsquadrat 
  • Übungen zum Fremd- und Selbstverstehen

2. Tag:

  • Vortrag und Übungen zum Thema mit Benjamin Bulgay
  • Umgang mit traumatischen Erfahrungen und den Folgen
  • Techniken zur Stabilisierung
  • Zukunftssperspektiven
  • Reflexion

 

Seminarleitung:

Hanna Grünewald-Selig,(siehe Vita)

Benjamin Bulgay, Dipl.-Päd., Dipl.Soz.-päd. Lehrender Systemischer Therapeut, Berater (DGSF), geboren in der Türkei, aufgewachsen in Deutschland, hat nach dem Abitur Informatik, Sozialpädagogik und Pädagogik studiert. Seit 1994 leitet er eine multikulturelle Einrichtung in Wiesbaden und befasst sich bundesweit wissenschaftlich und praktisch mit der Integration von Migranten. Schwerpunkt: Förderung und Begleitung von Familien im Bildungs- und Erziehungsbereich. Herr Bulgay ist systemisch-interkultureller Berater und Therapeut, Lehrtherapeut, Buchautor, sowie Sprecher der Fachgruppe „interkulturelle-systemische Therapie und Beratung“ DGSF, 2016 erfolgte die Gründung des eigenen Weiterbildungsinstitutes SIK (Systemisch-Interkulturelles Kompetenzcentrum) unter dem Dach des Lern-Planeten GmbH, .in Wiesbaden.

Wann:
16. und 17.09.2022
Fr. 9:30 – 12:30 Uhr und 13:30 – 16:30 Uhr
Sa. 9:30 – 12:30 Uhr und 13:30 – 16:30 Uhr

Wo: EduRent, 93053 Regensburg-Haslbach, Dr.Gessler-Str. 12c

Kursgebühr: 250 Euro (Studentenpreis 100 Euro)

Anmeldungen bitte unter:
Hanna Grünewald-Selig

Am Wald 32, 93173 Wenzbenbach
Tel. +49 9407 958525
oder per Mail
supervision@gruenewald-selig.de

 

 

Details

Beginn:
16 September - 10:00
Ende:
17 September - 16:30
Eintritt:
Euro100 – Euro250
Veranstaltung-Tags:
, ,
Webseite:
www.gruenewald-selig.de

Veranstaltungsort

EduRent, Regensburg-Haslbach

Veranstalter

Hanna Grünewald-Selig
Telefon:
09407 958525
E-Mail:
hgs@gruenewald-selig.de