Mai
13
Fr
Interkulturelle systemische Kommunikation für Helfer und Betroffene, Methoden, Modelle und Resilienzförderung @ Edurent , Regensburg-Haslbach
Mai 13 um 10:00 – Mai 14 um 17:00

Interkulturelle systemische Kommunikation für Helfer und Betroffene  –  Methoden und Modelle – Resilienzförderung

 

Das Seminar vermittelt interkulturelle systemische Kompetenzen zur Arbeit mit Familien, Kindern und Jugendlichen, sowie jungen Erwachsenen mit Fluchterfahrungen zur Resilienzförderung und zur Integration.

  • Interkulturelle Kompetenz und Verständnis von Kultur
  • Fremdverstehen – Fremdwahrnehmen – oder Missverstehen
  • Resilienzförderung
  • Umgang mit traumatischen Erfahrungen
  • Förderung und Entwicklung zur Integration

Die eigene kulturelle Betroffenheit:

Flucht und Vertreibung, Genozid kennen wir Deutschen aus dem zweiten Weltkrieg. Vieles haben wir daraus gelernt. Unsere Eltern oder Großeltern sind geflohen, wurden vertrieben, als Täter und Opfer missbraucht und auf der Flucht traumatisiert.

In nachfolgenden Generationen wurde dieses in vielfältiger Weise über Erziehungsstile, beispielsweise über „schwarze Pädagogik“ und negativer Kommunikation  in Schule und Gesellschaft weitergegeben.

Aus der traumatischen Erstarrung lösen:

Familien, die traumatische Erfahrungen erfahren mussten, reagieren oft mit Erstarrung. Es gilt diese Erstarrung vorsichtig wieder aufzulösen. und Menschen, die aus Notlagen zu uns kommen,  zu unterstützen, diese Erstarrung zu überwinden. Dabei andere konstruktive, gewaltfreie, friedfertige Modelle und Systeme kennenzulernen und zu erfahren. Beispielsweise statt einer „Entweder – Oder“, eine „Sowohl-als-auch“-Srategie im Miteinander zu ermöglichen.

Das Fremde annehmen und akzeptieren lernen:

Trotz aller Schwierigkeiten, die bei dem Integrationsprozess sowohl in der eigenen Kultur als auch in der fremden Kultur stattfinden, stabil bei den eigenen Werten zu bleiben und im Sinne des Artikel 1, des Grundgesetzes mit den notwendigen Veränderungen mitzugehen, wäre meine (systemische und auch christliche) Grundhaltung dazu. Schwierige Erfahrungen zu verstehen, Resilienz zu fördern und so besser mit den traumatischen Erfahrungen umgehen können.

So gilt es das Fremde anzunehmen,  voneinander zu lernen und mutig neue und notwendige Schritte anzugehen. Dabei unterstütze ich in diesem Sinne Kollegen und Migranten in Supervision und Coaching, die maßgebliche tagtägliche Integration trotz aller Widerstände zu schaffen.

  1. Tag:  Hintergründe von kulturelle Ähnlichkeiten und Unterschiede – systemische Vorgehensweise
  2. Tag: Umgang mit traumatischen Erfahrungen und den Folgen – Aufbau von Resilienz

Aufbau von Resilienz und interkultureller Kompetenz.

In der Kommunikation gilt es sowohl die eigene Kultur zu akzeptieren, als auch die fremde Kultur kennen zu lernen, Missverständnisse aufzuklären und Unterschiedlichkeit zu akzeptieren. So kann die interkulturelle Begegnung eine vielversprechende Erweiterung der eigenen Kultur sein. Resilienz zu entwickeln, heißt sich positiv zu den Veränderungen dieser Welt zu stellen und diese im Sinne der Menschenwürde zu unterstützen und zu akzeptieren.

Seminarleitung: Hanna Grünewald-Selig,  Assistent: Majd Tammaa, Student der Sozialen Arbeit an der OTH Regensburg

20.05.2022 10 – 16 Uhr, 21.05.2022, 9:30  – 16 Uhr, jeweils 60 Min. Mittagspause

 

Jun
10
Fr
Paarcoaching/ Paarseminar: Liebe statt Altlasten – Beziehung pflegen, Altlasten entsorgen @ Seminarort Rote Holzhütte- echtstarkundfair
Jun 10 um 15:00 – Jun 11 um 16:30

Paarseminar, Paarcoaching:  Liebe statt Altlasten – Beziehung pflegen, Altlasten entsorgen

Kommunikation ist in der Paarbeziehung nicht immer einfach:  manchmal gibt es Missverständnisse und die gegenseitigen Erwartungen werden nicht erfüllt. Dabei wünscht man sich mehr Liebe statt Altlasten. Die Beziehung zu pflegen ist wichtig für den Erfolg einer Beziehung.  Hierbei gilt es herauszufinden, wie man diese Altlasten entsorgen kann um so freier für die Liebe zu werden.

Deshalb ist es an der Zeit,  Raum für die Partnerschaft zu finden. Wir werden herausfinden, wie sowohl Unterschiedlichkeit als auch Verbundenheit die Paarbeziehung stärken kann.

Somit bedeutet Beziehungspflege, die gegenseitigen unterschiedlichen Bedürfnisse und Emotionen zu respektieren und anzunehmen. Es gilt eine Balance zu finden zwischen Individualität und Gemeinsamkeit, zwischen Unterschiedlichkeit und Teamwork und dieses gut zu kommunizieren.

Altlasten sind: vielen Gedanken, Erwartungen und Vorurteile, auslösende Trigger aus der Herkunftsfamilie und aus früheren Beziehungen. Hier bekommen Paare Zeit und Raum, Verletzungen einmal anzuschauen und zu verarbeiten. So können Sie dann herauszufinden, was für die  jetzige und zukünftige Paarsituation hilfreich und positiv sein könnte.

Kommunikation und Veränderung hat hier eine Chance:

  • durch den inneren Kontrakt der Beziehung im Magic Moment
  • durch Erkennen des „Ist- Zustandes“ der Beziehung
  • Loslassen von Problemen und Altlasten
  • Verbesserung der Kommunikation und Paardynamik
  • Mut zur Unterschiedlichkeit, die Unterschiede macht

Wenn Sie als Paar teilnehmen, sind Sie herzlich willkommen. Sie können aber auch als Single mitmachen. Dabei werden die bisherigen Erfahrungen thematisiert.

Das Seminar findet in einem hübschen Holzhaus in schöner Umgebung statt.

Fr. 15 – 19 Uhr, Sa. 10 – 12:30, 13:30 – 16:30 Uhr

Jul
1
Fr
Metapher und Rituale – Lebensübergänge und Trauerprozesse systemisch begleiten @ Rote Holzhütte
Jul 1 um 15:00 – Jul 2 um 16:30

Metapher und Rituale sind bei Lebensübergänge und Trauerprozessen in der Arbeit mit Familien sehr hilfreich bei der Bewältigung trauriger oder schwieriger Lebensergnissen. Lebensübergänge, wie Trennungen, Umzüge, Flucht, berufliche oder altersbedingte und gesundheitliche Veränderungsprozesse belasten Familien und lösen nicht selten Probleme aus. Dabei ist es wichtig, mit Hilfe der systemischen Beratungsarbeit Lebensveränderungen positiv zu beeinflussen. Dazu werden in diesem Seminar einige hilfreiche Methoden und Techniken verwendet.

Zielgruppe:

Mitarbeiter aus  psychosozialen Bereichen, Psychologie, Medizin, Pädagogik, Erziehung. Eltern und Menschen, die sich gerade in einem Lebensübergang befinden.

Übergangsphasen:

Sowohl in der Pubertät, als auch in der Ablösung finden wichtige Übergangsphasen statt. Dabei können Rituale und Metaphern, wie beispielsweise Brückenbilder („über sieben Brücken musst du gehen“) hier hilfreich für die gesamte Familie sein. Hierfür geben Rituale  Orientierung und ermöglichen gleichzeitig Autonomie für die jungen Erwachsenen oder Jugendlichen.

In Trauerphasen:

Auch Abschiede und Trauerprozessen sind mit Ritualen gut zu bewältigen. Dabei ist es oft eine Anliegen,  mit Verstorbenen  nochmals sprechen zu können oder noch wichtige Botschaften auszusprechen. Hierbei hilft die Ganzheitlichkeit der systemischen Arbeit, auch schwierige Lebensereignisse zu integrieren.

Zielgruppe:

Das Seminar eignet sich für Angehörige Verstorbener, sowie Menschen in Lebensübergängen, Eltern mit heranwachsenen und pubertären Kindern und Beratern oder Psychotherapeuten, die sich in systemischer Beratung und Therapie weiterbilden wollen.

Ziel der Veranstaltung: positiv und mit neuer Perspektive in den weiteren Lebensabschnitt gehen zu können.

Fr. 15 – 19 Uhr, Sa. 10 – 12:30, 13.30 – 16:30 Uhr

 

Nov
18
Fr
Entspannung und Selbsthypnose: den inneren Heiler finden @ Edurent , Regensburg-Haslbach
Nov 18 um 15:00 – Nov 19 um 17:00

Entspannung und Selbsthypnose: den inneren Heiler finden, neue Kraft schöpfen und mit Selbsthypnosetechniken den Alltag besser bewältigen

Entspannung und Selbsthypnose sind Techniken und Methoden, mit denen Sie im Alltag einfach und in kurzer Zeit zur Ruhe kommen, sowie Schlafstörungen und psychosomatische Belastungen leichter bewältigen können. Dieses halbtägige Seminar hilft Ihnen, Selbsthypnose zu erlernen und dadurch Stress und Hektik zu reduzieren. Sowohl sich hiermit in den Zustand von Offenheit und Enspannung zu bringen, als auch die Aufmerksamkeit in besonderer Weise zu fokussieren, hilft eine innere Freiheit zu bekommen. Mithilfe dieser Entspannungsmethoden kann man auch anstrengende Tage gut bewältigen.

Dabei lernen Sie Ihre Aufmerksamkeit so zu fokussieren, dass  Sie eine verbesserte Wahrnehmung von sich selbst bekommen können. Selbstakzeptanz und Verständnis hilft innerer Balance herzustellen.  Damit werden innere Kräfte aktiviert. So können innere Bilder wie beispielsweise der „innere Heiler“ in ihrem Unbewussten hilfreich werden.  Die sich daraus ergebenden Perspektivänderungen, tragen im Alltag zur Verbesserung der eigenen Gefühle und Haltungen bei. Sie lernen in gegenseitigen Übungen, das eigene Potential wieder besser wahrzunehmen und zu entfalten. Besonders Burn-out-Betroffene können somit eine gute Möglichkeit finden, wieder Kraft zu erhalten und ihre Arbeitshaltung positiv zu verändern. Auch für Coaching und Supervision sind die Selbsthypnosetechniken gut einsetzbar.

Das Seminar eignen sich, wenn Sie sich schützen oder klarer werden und wieder über mehr Kraft verfügen möchten, um  besondere Herausforderungen im Leben zu bewältigen. Die Übungen sind gut und wirkungsvoll zu Hause einzusetzen.

Ein Seminar für Interessierte, Kollegen und Menschen jeden Alters, die Entspannung hilfreich finden und  benötigen, eine Möglichkeit, über hypnosystemische Arbeit und natürlich über sich selbst zu erfahren und weiter zu lernen.

 18. und 19.11.2022 von 15 – 19 Uhr und von 10 – 16 Uhr in EduRent, Regensburg-Haslbach

Dez
2
Fr
Umgang mit dem INNEREN KRITIKER und dem INNEREM TEAM @ Praxis und Seminarraum
Dez 2 um 15:00 – Dez 3 um 16:30

Systemisches ressourcenorientiertes Arbeiten mit dem inneren Team – Umgang mit dem ”INNEREN KRITIKER“ – Teilearbeit und Aufbau von Resilienz

Wer möchte nicht selbstwirksam, zuversichtlich und positiv auf die eigenen Ziele zugehen? Wie schön wäre es, wenn nicht immer der „innerer Kritiker“ oder der „innere Schweinehund“ den gut gemeinten Vorsätzen  im Wege stehen würden?

Doch zum Glück gibt es in unserer Persönlichkeit noch viele innere Anteile, die als inneres Team gute Arbeit leisten können, uns Kraft und Motivation geben.  Dabei gilt es Ziele in kleinen Schritten zu erreichen oder Schwierigkeiten zu überwinden.

Der innere Kritiker hat als Teil unserer Persönlichkeit, die Aufgabe, schwierige Situationen zu vermeiden. Er hilft uns zu beschützen, dafür zu sorgen, dass sich diese nicht wiederholen.  Er versucht uns vor Sitationen zu bewahren, die in der Vergangenheit erlebt wurden. Somit ist der innere Kritiker Teil unserer Geschichte und  vergangener Erfahrungen.  Innere Kritiker entstehen oft aus einer persönlichen Problemerfahrungen heraus, die noch in die Gegenwart hinein wirkt.  Es gilt dem Kritiker als Teil der Vergangenheit  eine Position zuzuweisen,  so dass dabei neue Erfahrungen möglich werden und nicht mehr beeinträchtigt werden.

Es gilt also in kleinen Schritten neue Wege zu finden und kreativ zu werden. Mithilfe des inneren Team und dessen Ressourcen wird dieses möglich, Energie und Mut für neue Aufgaben zu aktivieren und bewusst für die eigenen Ziele einzusetzen. Beispielsweise bei einem Vortrag oder Präsentation vor Kollegen, bei Prüfungen, bei Entscheidungen oder in der Kommunikation mit Vorgesetzten.

Mit diesen inneren Teilen systemisch zu arbeiten ist Inhalt des Seminars.

Von Freitag 15 – 19 Uhr und  Samstag vom 10 – 17 Uhr (incl. 60 Min Pause). Der Tagungsort ist in Bruck a. d. Donau in einer hübschen Holzhütte in schöner Landschaft.