Okt
8
Fr
60 + – Älterwerden – den inneren Kompass finden – Loslassen lernen @ Praxis und Institutsräume
Okt 8 um 15:00 – Okt 9 um 16:30

Seminar für Senioren, Pflegekräfte und Interessierte

60 + – Älterwerden – den inneren Kompass finden – Loslassen lernen

60 plus oder älter – weise oder nicht? Den inneren Kompass beim Älterwerden zu finden ist eine neue Aufgabe, die mehr oder weniger Mut verlangt. Obwohl Sie sich vielleicht jung im Kopf und weise im Herzen fühlen, gibt es doch beim „Älter-werden“ Probleme und Ängste? Möglicherweise hat man lange Zeit das Bewusstsein „Älter-zu-werden“ verdrängt oder auf später verschoben. Aber dann wird man plötzlich damit konfrontiert, beispielsweise durch Krankheit oder durch Verlust eines Partners.

Um damit umzugehen, werden wir aus systemischer Sicht, diese Lebensumstände aus einer veränderten oder neuen Perspektive betrachten. Vielleicht erscheint dieses ungewohnt. Jedoch werden Sie feststellen, dass durch Loslassen, manche Verletzungen und Enttäuschungen leichter zu bewältigen sind. Wenn wir über diese Gedanke und Gefühle sprechen, bewirkt dieses erfahrungsgemäß eine persönliche Erleichterung. Angehörige und Senioren brauchen wie alle Menschen ab und zu Unterstützung, um  miteinander in ein gutes Gepräch zu führen.

Sobald  man Problemen verabschiedet und entsorgt hat, zeigt sich dieses in Entlastung und Freiheit  für das weiteres Leben. Indem Menschen sich selbst und anderen verzeihen, bekommen sie innerlich mehr Platz für positive und schöne Erfahrungen im Leben. Auch die Beziehungen zu den Angehörigen können sich verbessern. Den inneren Kompass wiederzufinden und auch im Alter ausdrücken zu können, schafft Freude und Zufriedenheit.

Im Seminar gehen wir den Fragen nach:

  • Was bedeutet Älter-werden für mich?
  • Welche Bindungen waren erfolgreich?
  • Was bedeutet Abschied und Tod für unser Leben?
  • Wie kann ich meinen inneren Kompass kennenlernen?
  • Ist alles zu Ende oder ein Neubeginn?
  • Wofür bin ich dankbar?
  • Was ist mir wichtig im Leben?
  • Welche Möglichkeiten habe ich mit Ängste umzugehen?
  • Wie kann man sich ein soziales Netzwerk aufbauen?

Seminarzeiten: Fr. 15 – 19 Uhr, Sa. 10 – 16:30 (mit 60 Min. Pause)

Dez
4
Sa
Fortbildung für Pflegekräfte: Wertschätzung –Biografiearbeit – Ressourcenorientierte Teamarbeit @ ISYS- Institut für Systemische Supervision
Dez 4 um 10:00 – 17:00

Fortbildung für Pflegekräfte:

Systemische Grundlagen für Pflegekräfte – Wertschätzung –Biografiearbeit – Ressourcenorientierte Teamarbeit

Systemische Grundlagen: Im Seminar geht um die  Verbesserung der Kompetenz  mit Bewohnern, Angehörigen und Teammitgliedern in der besonderen Situation in der Pflegearbeit. Dabei hat die Sprache und Kommunikation in der Pflegearbeit eine besondere Bedeutung. Obwohl darauf oft nicht so geachtet wird, ist wertschätzender Umgang sowohl für Pflegekräften im Team als auch gegenüber  Bewohnern und Angehörigen eine wichtige Voraussetzung für eine positive Arbeitsatmosphäre. Dieses wirkt sich arbeitserleichternd für Bewohner und Pflegekräfte aus. Wertschätzung kann unterschiedlich ausgedrückt und auch gelernt werden.

Im Umgang mit Senioren und Betreuern gehen wir in diesem Seminar folgenden Fragen nach:

  •   Wie kann man Erinnerungen konstruktiv im Pflegealltag nutzen?
  •   Wien kann man wertschätzende Kommunikation im Team einführen?
  •   Wie kann das Pflegepersonal ressourcenorientiert im Team arbeiten?
  •   Wie kann man  mit Scham- und Schuldgefühlen umgehen?
  •   Wie können Angehörigen unterstützt und in die Pflege einbezogen werden?

Pflegekräfte zwischen helfen wollen und helfen können und im Umgang mit Bewohnern und Kollegen, können Sichtweisen und Hilfestellungen der systemischen Arbeit gut in den Pflegealltag integriert werden. Manchmal benötigt es nur eine neue Perspektive, um Schwierigkeiten leichter bewältigen zu können. Dieses soll in dieser Fortbildung bewältigt werden.

Gern arbeite ich auch im Team vor Ort oder auch im Einzelcoaching in der Praxis.

Dez
14
Di
FALLSUPERVISION @ Praxis und Institutsräume
Dez 14 um 18:00 – 19:30

Ressourcenorientierte Fallsupervision für Interessenten und Weiterbildungsteilnehmer

In der systemischen und ressourcenorientierten Fallsupervision arbeiten wir mit Entspannungsverfahren, mit dem Ziel, eigene Beratungskompetenzen zu erweitern und genauer auf die Bedürfnisse der Klienten einzugehen.

  •  Für Kollegen aus medizinischen, pflegerischen, psychosozialen und pädagogischen Arbeitsfeldern

Hierbei können Sie Ihre berufliche Kompetenz erweitern und neue Impulse für Ihre weiteren Beratungsarbeit aufnehmen.

Obwohl wir  bei Ihren eigenen Ressourcen und Möglichkeiten beginnen, können Sie im Weiteren,  Ihre berufliche Kompetenz verbessern. Nachdem wir die Beratungsaufträge aus unterschiedlichen Systemen und Organisationen geklärt haben,  lernen Sie danach Ihre Fälle zu analysieren und diese mithilfe der Ressourcen der Klienten, die Wirksamkeit Ihrer Beratungsarbeit zu verbessern. Dabei lernen Sie sowohl über kreativen  Methoden Ihre Beratungsarbeit zu optimieren, als auch über hypnosystemische- und Entspannungsverfahren einzusetzen. Da wir  in der Fallsupervision mit dem Schwerpunkt „innerer Kompass“ arbeiten, fokussieren wir immer wieder auf  der Balance zwischen Kognition  und Emotionen, Intuition und Orientierung. Dadurch entstehen wirkungsvolle „Mini-max“- Interventionen, die gut  in zeitlich begrenzten Beratungsettings nutzbar sind.

Weil wir auf die Datenschutzbestimmungen sorgfältig achten, stellen wir die Fälle anonymisiert vor.

Mai
6
Fr
Umgang mit dem INNEREN KRITIKER @ Rote Holzhütte- echtstarkundfair
Mai 6 um 15:00 – Mai 7 um 16:30

Systemisches ressourcenorientiertes Arbeiten mit dem inneren Team – Umgang mit dem ”INNEREN KRITIKER“ – Teilearbeit und Aufbau von Resilienz

Wer möchte nicht selbstwirksam, zuversichtlich und positiv auf die eigenen Ziele zugehen? Wie schön wäre es, wenn nicht immer der „innerer Kritiker“ oder der „innere Schweinehund“ den gut gemeinten Vorsätzen  im Wege stehen würden?

Doch zum Glück gibt es in unserer Persönlichkeit noch viele innere Anteile, die als inneres Team gute Arbeit leisten können, uns Kraft und Motivation geben.  Dabei gilt es Ziele in kleinen Schritten zu erreichen oder Schwierigkeiten zu überwinden.

Der innere Kritiker hat als Teil unserer Persönlichkeit, die Aufgabe, schwierige Situationen zu vermeiden. Er hilft uns zu beschützen, dafür zu sorgen, dass sich diese nicht wiederholen.  Er versucht uns vor Sitationen zu bewahren, die in der Vergangenheit erlebt wurden. Somit ist der innere Kritiker Teil unserer Geschichte und  vergangener Erfahrungen.  Innere Kritiker entstehen oft aus einer persönlichen Problemerfahrungen heraus, die noch in die Gegenwart hinein wirkt.  Es gilt dem Kritiker als Teil der Vergangenheit  eine Position zuzuweisen,  so dass dabei neue Erfahrungen möglich werden und nicht mehr beeinträchtigt werden.

Es gilt also in kleinen Schritten neue Wege zu finden und kreativ zu werden. Mithilfe des inneren Team und dessen Ressourcen wird dieses möglich, Energie und Mut für neue Aufgaben zu aktivieren und bewusst für die eigenen Ziele einzusetzen. Beispielsweise bei einem Vortrag oder Präsentation vor Kollegen, bei Prüfungen, bei Entscheidungen oder in der Kommunikation mit Vorgesetzten.

Mit diesen inneren Teilen systemisch zu arbeiten ist Inhalt des Seminars.

Von Freitag 15 – 19 Uhr und  Samstang vom 10 – 17 Uhr (incl. 60 Min Pause). Der Tagungsort ist in Bruck a. d. Donau in einer hübschen Holzhütte in schöner Landschaft.

 

Mai
20
Fr
Interkulturelle systemische Kommunikation für Helfer und Betroffene, Methoden, Modelle und Resilienzförderung @ Regensburg
Mai 20 um 10:00 – Mai 21 um 17:00

Interkulturelle systemische Kommunikation für Helfer und Betroffene  –  Methoden und Modelle – Resilienzförderung

 

Das Seminar vermittelt interkulturelle systemische Kompetenzen zur Arbeit mit Familien, Kindern und Jugendlichen, sowie jungen Erwachsenen mit Fluchterfahrungen zur Resilienzförderung und zur Integration

  • Systemischer Umgang mit geflüchteten Menschen
  • Umgang mit unterschiedlichen Kulturen, Religionen und Haltungen
  • Umgang mit traumatischen Erfahrungen – Resilienzförderung
  • Förderung und Entwicklung zur Integration

Flucht und Vertreibung, Genozid kennen wir Deutschen aus dem zweiten Weltkrieg. Vieles haben wir daraus gelernt. Unsere Eltern oder Großeltern sind geflohen, wurden vertrieben, als Täter und Opfer missbraucht und auf der Flucht traumatisiert.

In späteren Generationen, als deren Kinder, haben wir dieses in vielfältiger Weise über Erziehungsstile, beispielsweise über „schwarze Pädagogik“ und negativer Kommunikation in Schule und Gesellschaft mitbekommen. Elitäres besserwisserisches Verhalten mit Mobbing, Gewalt, Sucht und viele zerstörten Familien waren die Folge dieser abwertenden, beschämenden Einstellungen.

Seit drei Generationen beschäftigen wir uns mehr oder weniger mit diesem Thema. Unsere Demokratie ist somit hart und schwer erworben und keinesfalls sicher. Es gilt unsere Werte (von Mitgefühl, Selbstbestimmung, Freiheit und Wertschätzung) aufrecht zu erhalten. Das aus der Not erlernte weiterzugeben und Menschen, die in Notlagen zu uns kommen, darin zu unterstützen, diese gewaltbestimmten Systeme zu überwinden und somit andere konstruktive, gewaltfreie, friedfertige Modelle und Systeme kennenzulernen und zu erfahren. Beispielsweise statt einer „Entweder – Oder“, eine „Sowohl-als-auch“-Srategie im Miteinander zu ermöglichen. Wie in unserem Land reflektiert wurde, kann uns eine Lehre sein, aus dem eigenen eingefahrenen Denkschema herauszukommen.

Trotz aller Schwierigkeiten, die bei dem Integrationsprozess sowohl in der eigenen Kultur als auch in der fremden Kultur stattfinden, stabil bei den eigenen Werten zu bleiben und im Sinne des Artikel 1, des Grundgesetzes mit den notwendigen Veränderungen mitzugehen, wäre meine (systemische und auch christliche) Grundhaltung dazu. Schwierige Erfahrungen zu verstehen, Resilienz zu fördern und so besser mit den traumatischen Erfahrungen umgehen können.

Es gilt voneinander zu lernen und mutig neue und notwendige Schritte anzugehen. In diesem Sinne unterstütze ich Kollegen und Migranten in Supervision und Coaching, die maßgebliche tagtägliche Integration trotz aller Widerstände zu schaffen.

  1. Tag:  Hintergründe von kulturelle Ähnlichkeiten und Unterschiede – systemische Vorgehensweise
  2. Tag: Umgang mit traumatischen Erfahrungen und den Folgen – Aufbau von Resilienz

Seminarleitung: Hanna Grünewald-Selig,  Assistent: Majd Tammaa, Student der Sozialen Arbeit an der OTH Regensburg

20.05. 10 – 16 Uhr, 21.05, 9:30  – 16 Uhr, jeweils 60 Min. Mittagspause

 

Okt
7
Fr
Paarcoaching/ Paarseminar: Liebe statt Altlasten – Beziehung pflegen, Altlasten entsorgen @ Seminarort Rote Holzhütte- echtstarkundfair
Okt 7 um 15:00 – Okt 8 um 16:30

Paarseminar, Paarcoaching:  Liebe statt Altlasten – Beziehung pflegen, Altlasten entsorgen

Kommunikation ist in der Paarbeziehung nicht immer einfach:  manchmal gibt es Missverständnisse und die gegenseitigen Erwartungen werden nicht erfüllt. Dabei wünscht man sich mehr Liebe statt Altlasten. Die Beziehung zu pflegen ist wichtig für den Erfolg einer Beziehung.  Dabei gilt es herauszufinden, wie man diese Altlasten entsorgen kann um so freier für die Liebe zu werden.

Deshalb ist es an der Zeit,  Raum für die Partnerschaft zu finden. Wir werden herausfinden, wie sowohl Unterschiedlichkeit als auch Verbundenheit die Paarbeziehung stärken kann. Dadurch können Menschen wieder zueinander finden.

Jedoch ohne Pflege klappt es nicht mit der Beziehung und auch nicht mit der Liebe. Damit heißt Beziehungspflege, die gegenseitigen unterschiedlichen Bedürfnisse und Emotionen zu respektieren und anzunehmen.  Einerseits gilt es die Individualität wahrzunehmen und andererseits  aufeinander einzugehen und sich auszutauschen.

Altlasten sind: vielen Gedanken, Erwartungen und Vorurteile, auslösende Trigger aus der Herkunftsfamilie und aus früheren Beziehungen.  In diesem Paarseminar bekommen Paare Zeit und Raum, Verletzungen zu verarbeiten, um dann herauszufinden, was für die zukünftige und jetzige Paarsituation hilfreich sein könnte.

Kommunikation und Veränderung hat hier eine Chance:

  • durch den inneren Kontrakt der Beziehung im Magic Moment
  • durch Erkennen des „Ist- Zustandes“ der Beziehung
  • durch Stabilisierung und Wahrnehmung
  • Aufstellung als systemische Methode, um die Jetzt-Situation zu erfassen
  • Loslassen von Problemen und Altlasten
  • Verbesserung der Kommunikation und Paardynamik
  • Mut zur Unterschiedlichkeit, die Unterschiede macht

Wenn Sie als Paar teilnehmen, sind Sie herzlich willkommen. Sie können aber auch als Single mitmachen. Dabei werden die bisherigen Erfahrungen thematisiert.

Das Seminar findet in einem hübschen Holzhaus in schöner Umgebung statt.

Die Kosten für das Paar sind 300 Euro, für Paar  für 2 Tage (150 € pro Person), Kosten für Single: 200 Euro für 2 Tage.                                         Seminarzeiten sind: Freitag von 15 – 19 Uhr, Samstag von 10 – 13 Uhr, 14 – 16:30 Uhr, evtl. mit gemeinsamen Essen.

 

Nov
18
Fr
Entspannung und Selbsthypnose: den inneren Heiler finden @ Praxis und Institutsräume
Nov 18 um 15:00 – Nov 19 um 17:00

Entspannung und Selbsthypnose: den inneren Heiler finden, neue Kraft schöpfen und mit Selbsthypnosetechniken den Alltag besser bewältigen

Entspannung und Selbsthypnose sind Techniken und Methoden, mit denen Sie im Alltag einfach und in kurzer Zeit zur Ruhe kommen, sowie Schlafstörungen und psychosomatische Belastungen leichter bewältigen können. Dieses halbtägige Seminar hilft Ihnen, Selbsthypnose zu erlernen und dadurch Stress und Hektik zu reduzieren. Sowohl sich hiermit in den Zustand von Offenheit und Enspannung zu bringen, als auch die Aufmerksamkeit in besonderer Weise zu fokussieren, hilft eine innere Freiheit zu bekommen. Mithilfe dieser Entspannungsmethoden kann man auch anstrengende Tage gut bewältigen.

Dabei lernen Sie Ihre Aufmerksamkeit so zu fokussieren, dass  Sie eine verbesserte Wahrnehmung von sich selbst bekommen können. Selbstakzeptanz und Verständnis hilft innerer Balance herzustellen.  Damit werden innere Kräfte aktiviert. So können innere Bilder wie beispielsweise der „innere Heiler“ in ihrem Unbewussten hilfreich werden.  Die sich daraus ergebenden Perspektivänderungen, tragen im Alltag zur Verbesserung der eigenen Gefühle und Haltungen bei. Sie lernen in gegenseitigen Übungen, das eigene Potential wieder besser wahrzunehmen und zu entfalten. Besonders Burn-out-Betroffene können somit eine gute Möglichkeit finden, wieder Kraft zu erhalten und ihre Arbeitshaltung positiv zu verändern. Auch für Coaching und Supervision sind die Selbsthypnosetechniken gut einsetzbar.

Das Seminar eignen sich, wenn Sie sich schützen oder klarer werden und wieder über mehr Kraft verfügen möchten, um  besondere Herausforderungen im Leben zu bewältigen. Die Übungen sind gut und wirkungsvoll zu Hause einzusetzen.

Ein Seminar für Interessierte, Kollegen und Menschen jeden Alters, die Entspannung hilfreich finden und  benötigen, eine Möglichkeit, über hypnosystemische Arbeit und natürlich über sich selbst zu erfahren und weiter zu lernen.

 18. und 19.11.2022 von 15 – 19 Uhr und von 10 – 16 Uhr in meiner Praxis