Hervorgehoben
Aufbau-Weiterbildung – Systemische interkulturelle Therapie (einjährig)
22 Januar 2027 – 9:30 bis 24 Januar 2027 – 13:30
Systemische interkulturelle Kompetenz in der Therapie (25 UE) 1. Seminar der Weiterbildung
Referenten: Hanna Grünewald-Selig, Florian Hopfenmüller

in dem Seminar „Systemischer interkultureller Kompetenz in der Therapie“ erhalten die Teilnehmenden ein breites Spektrum an praktischen therapeutischen Techniken und Methoden, systemischen Wissens im Kontakt mit Familien, Paaren, Kindern, Jugendlichen, Teams und Einzelnen in ihrem jeweiligen transkulturellen Kontext.
Herausforderungen im Therapiebereich durch kulturelle Vielfalt
Besonders im Therapiebereich stellen unterschiedliche kulturelle Hintergründe eine Herausforderung für Therapeuten dar. Sie müssen die spezifische Situation in oft großen Familien berücksichtigen und entsprechend ihrer kulturellen Prägung sinnvolle und qualitativ hochwertige Arbeit leisten. Dabei sollten eigene Machtansprüche und Stereotypen erkannt und im Sinne der Patientenaufträge behandelt werden. So können Missverständnisse besser angegangen werden, mit dem Ziel, traumatische Erfahrungen zu bewältigen und zu heilen.
Systemische interkulturelle Kompetenz in der Therapie (25 UE)
1. Seminar der Weiterbildung
Warum diese Weiterbildung?
Eine kultursensible Haltung ist für die künftige systemisch-interkulturelle Arbeit unerlässlich, um Missverständnisse zu vermeiden und aufzuklären. Der Schwerpunkt unserer systemischen Weiterbildung liegt auf interkulturellen und transkulturellen Themen, um ein gegenseitiges Lernen und gemeinsames Wachsen zu ermöglichen.
In diesem Rahmen vermitteln wir sowohl systemisches Fachwissen als auch kulturwissenschaftliche Grundlagen und kultursensible Therapieansätze. So tragen wir zur besseren Wahrnehmung und Integration von geflüchteten und migrierten Menschen bei und ergänzen kultursensible Therapie in verschiedenen Professionen.
Das Ziel der Weiterbildung besteht darin, ein konstruktives und erfolgreiches Miteinander zu fördern, um aktuellen und zukünftigen sozialen sowie politischen Herausforderungen zu begegnen. Diese Kompetenzen sind nicht nur im sozialen Bereich, sondern auch im wirtschaftlichen Kontext von großer Bedeutung.
Zugangsvoraussetzung für die Zertifizierung Systemische*r interkulturelle*r Therapeut*in
- Abschluss der Weiterbildung zum/zur systemischen Berater*in (DGSF), Systemisches Coaching als Grundweiterbildung, Berater- oder Therapieweiterbildung
- Sozial- oder Humanwissenschaftlicher Hochschulabschluss und psychosoziale Berufserfahrungen
oder
- ein qualifizierter Berufsabschluss und mindestens dreijährige Tätigkeit im psychosozialen, pädagogischen oder beraterischen Umfeld und erfolgreicher Abschluss einer DGSF-anerkannten Weiterbildung in systemische Beratung, systemisches Coaching.
- Möglichkeit zum praktischen Umsetzen des Gelernten
- Bei weiteren Fragen zu den Zugangsvoraussetzungen und Kosten kontaktieren Sie uns bitte oder melden Sie sich für den Infoabend an.
Programminhalte für das Seminar:
Grundlagen: Systemische interkulturelle Kompetenz in der Therapie (25 UE)
- Wissenschaftliche Grundlagen
- Systemische interkulturelle Kompetenz
- Kultursensibler Beziehungsaufbau in der Therapie
- Kultursensible Kommunikation
- Beziehungsstruktur und Beziehungsaufbau
- Umgang mit Stereotypen, Vorurteile, Rassismus
- Macht- und Ohnmachtaspekte in der Therapie
Die Aufbauweiterbildung ist für 1 Jahr konzipiert und schließt mit dem Abschluss „Systemische interkulturelle Therapie“ ab. Eine DGSF-Zertifizierung ist beantragt.
Anmeldung: für dieses Seminar per mail. Sie erhalten dann eine Anmeldebestätigung. Nach dem Seminar kann ein Weiterbildungsvertrag für die einjährige Aufbauweiterbildung geschlossen werden.
Sie können jederzeit bei uns einen kostenlosen Termin online oder in Präsenz zur Information vereinbaren.
